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Gebirgsbach - So erhalten Sie ein realistisch gestaltetes Bachbett

Alle Jahre wieder werden aus kleinen Bächen in Mittel- und Hochgebirgen reißende Flüsse.
 
 


Bei extremen Verhältnissen können die hinabstürzenden Fluten Brückenbauwerke unterspülen und zum Einsturz bringen. Darum schützt man Brückenpfeiler, die im Wasser stehen, zusätzlich mit Steinhaufen, um die Wucht des Wassers auf den Pfeiler zu vermindern. Nach jedem Hochwasser sind nicht nur die Schäden sichtbar, sondern auch das gestrandete Treibgut. Mit ein wenig Geschick lässt sich auch auf der Modellbahn ein realistisches Bachbett nachbilden.


Bachbettgestaltung

Nachdem der Verlauf des Baches festgelegt und die umliegende Landschaft gestaltet ist, kann man mit der Ausstattung des Bachbettes beginnen. Zunächst wird der Pfeiler der Brücke ausgerichtet und aufgeklebt. Anschließend streicht man das Bachbett mit Leim ein, streut mit einem Sieb feinen Vogelsand auf und fixiert das Ganze mit einem Leim-Wasser-Gemisch. Kleine Steine, Büsche und Streugut können auf den feuchten Sand mit aufgeklebt werden. Am Fuß des Brückenpfeilers entsteht dann aus kleinen Steinen ein Steinhaufen als Schutz. Dieser wird zusätzlich mit gestrandetem Treibgut aus kleinen Ästen beklebt. Zur Auflockerung der Szene kann man schließlich noch einen Angler von Preiser im Bachbett aufstellen.


Gießharz

Da der Bach nur einen Ausschnitt aus der Landschaft darstellt, sind die Enden des Bachverlaufes offen und werden für das Gießen mit Holzbrettern abgedichtet. Die Bretter müssen mit der Anlage so dicht abschließen, dass das Harz beim Gießen nicht auslaufen kann. Mit einer Wasserwaage bringt man das Anlagenstück dann in die Waagerechte. Nun kann man das Gießharz genau nach Beschreibung in einem Gefäß anmischen und gleichmäßig in das Bachbett gießen. Nach dem Durchhärten werden die seitlichen Bretter wieder entfernt.


Für eine größere Ansicht, klicken Sie bitte auf das jeweilige Bild.

Checkliste  
   
Schwierigkeitsgrad:
Materialbedarf:
Zeitbedarf:
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Teile:
Gießharz von Faller # 508
  feiner Vogelsand
  kleine Steine
  Büsche
  Streumaterial
  Holzbretter
  Holzschrauben
  Gefäß
Werkzeuge:
Schraubendreher
  Pinzette
  Klebstoff
  Holzleim
Zubehör:
Angler von Preiser # 10077
   
Nachdem das Bachbett mit feinen Sand bestreut worden  ist, werden die übrigen Materialien eingearbeitet
Den aus kleinen Steinen errichteten Wasserbrecher kann man mit  Ästen als Treibgut zusätzlich dekorieren
Vor dem Gießen sollten auch Figuren wie der im Wasser stehende Angler aufgeklebt werden
Vorübergehend befestigte Holzbretter verhindern, dass das Gießharz an den Enden ausläuft, und bilden zugleich einen glatten Abschluss
Mit einer Wasserwaage richtet man das Anlagenteil waagerecht aus
Schließlich kann die angerührte Gießharzmasse gleichmäßig verteilt werden
So sieht unser fertiges Gebirgsbach-Modell aus