Gebirgsbach - So erhalten Sie ein realistisch gestaltetes Bachbett
Alle Jahre wieder werden aus kleinen Bächen in Mittel- und Hochgebirgen reißende Flüsse.Bei extremen Verhältnissen können die hinabstürzenden Fluten Brückenbauwerke unterspülen und zum Einsturz bringen. Darum schützt man Brückenpfeiler, die im Wasser stehen, zusätzlich mit Steinhaufen, um die Wucht des Wassers auf den Pfeiler zu vermindern. Nach jedem Hochwasser sind nicht nur die Schäden sichtbar, sondern auch das gestrandete Treibgut. Mit ein wenig Geschick lässt sich auch auf der Modellbahn ein realistisches Bachbett nachbilden.
Bachbettgestaltung
Nachdem der Verlauf des Baches festgelegt und die umliegende Landschaft gestaltet ist, kann man mit der Ausstattung des Bachbettes beginnen. Zunächst wird der Pfeiler der Brücke ausgerichtet und aufgeklebt. Anschließend streicht man das Bachbett mit Leim ein, streut mit einem Sieb feinen Vogelsand auf und fixiert das Ganze mit einem Leim-Wasser-Gemisch. Kleine Steine, Büsche und Streugut können auf den feuchten Sand mit aufgeklebt werden. Am Fuß des Brückenpfeilers entsteht dann aus kleinen Steinen ein Steinhaufen als Schutz. Dieser wird zusätzlich mit gestrandetem Treibgut aus kleinen Ästen beklebt. Zur Auflockerung der Szene kann man schließlich noch einen Angler von Preiser im Bachbett aufstellen.
Gießharz
Da der Bach nur einen Ausschnitt aus der Landschaft darstellt, sind die Enden des Bachverlaufes offen und werden für das Gießen mit Holzbrettern abgedichtet. Die Bretter müssen mit der Anlage so dicht abschließen, dass das Harz beim Gießen nicht auslaufen kann. Mit einer Wasserwaage bringt man das Anlagenstück dann in die Waagerechte. Nun kann man das Gießharz genau nach Beschreibung in einem Gefäß anmischen und gleichmäßig in das Bachbett gießen. Nach dem Durchhärten werden die seitlichen Bretter wieder entfernt.
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