Home
Shop  |  Abo  |  Kontakt  |  Login  | 
Herzlich willkommen! Sie sind bereits Kunde? Hier einloggen. Neu bei uns? Hier anmelden
Suche
Abo & Shop
Newsletter abonnieren
Partnerseiten





Anzeigen
 

Fenster und Rahmen

Die Fensterherstellung in einem selbstgebauten Modellgebäude kann mit relativ wenig Aufwand erfolgen.


Zunächst benötigt man 2 mm starke Plexiglasplatten, die auf der Kreissäge paßgenau zugeschnitten werden. Die vier Plexiteile sollten so geschnitten werden, daß sie exakt aneinan-derstoßen und sich gegenseitig halten. Diese Methode erleichtert später die Fixierung mit Kleber. Wichtig ist auch die Höhe der Bauteile. Beträgt z. B. die Traufhöhe der Fassaden 63 mm, müssen die Plexiglasplatten 61mm hoch sein, da auf diese Platten noch eine Deckplatte mit ebenfalls 2 mm Stärke kommt. Nach dem Zuschnitt entfernt man die Schutzfolie der Plexiplatten, zieht auf einer Seite Regupac-, auf der anderen grauedc-fix-Folie auf. Auf ersterer werden die Fenster- und Türkonturen gezeichnet, letztere dient dem Fensterhintergrund.

Nun werden die Umrisse für Fenster und Türen mit einem 0,5er-Druckbleistift gezeichnet, indem man das Plexiteil von innen an die zugehörige Fassade hält und von außen entlang der Fenster- und Türausschnitte zeichnet. Hierbei muß das Plexiteil exakt auf der Gebäudegrundplatte aufsitzen. Ist alles aufgezeichnet, schneidet man entlang eines Stahllineals mit dem Skalpell die Rahmen aus, und zwar nicht exaktan den zuvor gezeichneten Linien, sondern jeweils 1 mm nach innen versetzt. Dieser Millimeter ist die Rahmenstärke von Fenster und Türen. Die Sprossen werden ausgemittelt und ebenfalls ausgeschnitten.

Bis auf die Fenster- und Türflächen wird die Folie nun abgezogen und das Plexiteil mit der gewünschten Farbe für Rahmen und Sprossen mit einem Pinsel gestrichen. Dabei kann das ganze Teil eingefärbt werden, da die Glasflächen bis auf Rahmen und Sprossen noch mit Folie bedeckt sind. Diesen Vorgang wiederholt man, bis eine satte Farbgrundierung entsteht. Nach dem Austrocknen zieht man mit einer Pinzette die Regupacfolie von den Glasflächen ab und erhält nun das fertiggestaltete Fensterteil. Sind alle Plexiteile fertig, setzt man sie hinter die Gebäudewände und erhält so einen stabilen Fassadenbau mit farbiger Fensterfläche, Rahmen und Sprossen. Mit Plastikkleber, z. B. von Kibri, werden die Teile miteinander verklebt. Zuletzt wird die Deckplatte, die die gleichen Maße wie die Grundplatte besitzt, zugeschnitten, auf die Plexiseiten gesetzt und angeklebt. Die Fassadenhöhe (Traufe) muß nun mit der Deckplatte in einer Linie liegen bzw. bündig abschließen.

Schwierigkeitsgrad: ▲▲
Materialbedarf: ▲▲
Zeitbedarf: ▲▲
Teile:
Werkzeuge: Tischkreissäge Skalpell Stahllineal 
Schleifklotz
diverse Winkel
Druckbleistift 0,5 Pinsel
Plastikkleber


Für eine größere Ansicht, bitte auf das jeweilige Bild klicken!

Als Vorbild für den gelben Farbton hölzerner Tür- und Fensterrahmen diente dieser Neubau. In den meisten Fällen kommen heutzutage jedoch weiße Rahmen zum Einbau
Mit Regupac- und dc-fix-Folie beklebt man jeweils eine Seite der exakt ausgeschnittenen Plexiglasteile
Entlang der Fenster- und Türkanten gelingt das Anzeichnen mit dem Druckbleistift mühelos
Jeweils 1 mm innerhalb der gezeichneten Linien werden Fenster und Türen ausgeschnitten

  Sämtliche Plexiteile werden nun zwei bis dreimal eingefärbt
Nach Abziehen der Regupacfolie heben sich die grauen Fenster und Türen hervor
Fassaden- und Plexiteile werden in mehreren Arbeitsgängen verklebt