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Aus den Schienen gesprungen - Nachgestellte Aufgleisung bringt Leben in den Modell-Bahnhof

Entgleisungen von Ei­sen­bahn­fahr­zeu­gen waren in der Vergangenheit kei­ne Seltenheit und kommen auch heu­te noch vor.


Eine überfahrene Gleissperre verursachte im Bahnhof Putlitz, dem Endpunkt der Nebenbahn von Pritzwalk, eine Entgleisung des Triebwagens 8 der dort ansässigen Prignitzer Eisenbahngesellschaft (PEG). Zu Schaden kam dabei niemand, und die Auswirkungen waren so gering, dass das Fahrzeug wenige Tage später wieder im Planbetrieb angetroffen werden konnte. Mit einem Autokran wurde der Triebwagen dann in einer kurzen Prozedur wieder auf sein Gleis zurückgesetzt.


Modellszenerie

Die Triebwagen der PEG sind altgediente VT 98 der Bundesbahn. Durch Umlackierung eines Motorwagens von Roco kann man zu einem ent­spre­chen­den Modell gelangen. Natürlich lässt sich die Szenerie auch mit anderen Fahrzeugen nachstellen. Als Kran dient ein Kunststoffmodell aus dem Sortiment von Kibri.

Beim Vorbild wurde eine Kette um die Puffer des Triebwagens ge­legt, an denen er dann auf das Gleis gehoben wurde. Im Modell kann man diese Strategie übernehmen und eine dünne Kette einsetzen, an deren Enden kleine Schlaufen geklebt werden. Nachdem die Schlaufen um die Puffer gelegt sind, hakt sich in der Mitte der Kette die Unterflasche des Krans ein.

Der Kran wurde zuvor neben dem Triebwagen aufgestellt und mit Hilfe sei­ner Stützen waagerecht fixiert. Rund um das Bergungsobjekt dürfen die Fachleute und Helfer nicht vergessen werden, die dem Kranführer genaue Instruktionen geben, wie er das Fahrzeug zu bewegen hat.



Checkliste  
   
Schwierigkeitsgrad:
Materialbedarf:
Zeitbedarf:


Teile:
Triebwagen, z. B. VT 98 von Roco
  Autokran, z. B. von Kibri
  Kette von Weinert # 9318
Werkzeuge:
Seitenschneider
  Pinzette
  Sekundenkleber
Zubehör:
Figuren von Preiser
   



Für eine größere Ansicht, bitte auf das jeweilige Bild klicken!

Triebwagen 8 der PEG nach Über­fah­ren einer geschlossenen Gleis­sper­re im Bahnhof Putlitz. Ein Au­to­kran stellt den VT wieder auf die Schienen
Fassungslos betrachten Lokführer und Rangierer das selbst ver­ur­sach­te Missgeschick
Eine dünne, passend abgelängte Kette stellt die Verbindung zwi­schen Kran und Triebwagen her. An den Enden werden Schlaufen ge­formt und verklebt
Die Schlaufen legt man um die Puffer des Fahrzeugs. Zum An­he­ben greift der Kranhaken in die Mitte der Kette
Standfest und waagerecht wird der Kran neben dem VT aufgestellt
Mit fachmännischer Hilfe gelingt das Aufgleisen des leicht­ge­wich­ti­gen „Opfers“ rasch