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Dem Dreck keine Chance - Stromstöße gegen Schienenablagerungen

Saubere Schienen sind das A und O für einen rei­bungs­losen Mo­dell­bahn­be­trieb.


Solange man die Fahr­strecken mit der Hand er­reichen kann, eignen sich Schie­nenrub­ber oder Putz­lappen. Während des lau­fen­den Betriebs kann man auch Schie­nen­rei­nigungs­fahr­zeuge in Güter­zü­gen ein­reihen. Doch in einem Bahn­be­triebs­werk will ein Gü­ter­wa­gen die­ser Art nicht so recht ins Bild pas­sen, zumal jedes Gleis regel­mäßig be­fahren werden muß, um die Sau­ber­keit zu gewähr­lei­sten. Was passiert aber, wenn der Zug­betrieb längere Zeit zur Ruhe gekommen ist, und wie möchte man die Ab­stell­gleise eines Güt­er­bahn­hofs oder eines Schat­ten­bahn­hofs sau­ber halten, wäh­rend die Glei­se von Wagen oder Zügen zum glei­chen Zeit­punkt belegt sind?

Ein Hoch­fre­quenz­rei­niger ist die ideale Lö­sung für dieses spezielle Problem. Fährt eine Lok über den ver­schmutz­ten Gleis­ab­schnitt, wird sie mangels Strom­kontakt langsamer oder bleibt sogar stehen. Dieser Span­nungs­abfall wird vom Gerät erkannt, das mit der Aus­sendung von un­gefähr­lichen Hoch­frequenz- und Hoch­span­nungs­signalen auf das Gleis re­agiert. Die Luft im nahen Umkreis der Schiene wird ioni­siert. Der Schmutz verbrennt an Rad­lauffläche und Schie­nen­ober­kante. Sobald die Strom­auf­nahme der Lok wieder erfolgt, erlischt die Hoch­fre­quenz­reinigung bis zum näch­sten Strom­kontakt­abriss.

Für jeden Stromkreis oder Block­ab­schnitt wird jeweils ein Gerät benötigt, voraus­ge­setzt, es wird pro Ab­schnitt eine Lok ein­ge­setzt. Die Hoch­fre­quenz­rei­nigung kann nur bei kon­ven­tionell be­triebenen Fahr­zeugen er­fol­gen, da die Di­gital­bau­steine zerstört würden. Auch sollte man auf elek­tronische Anfahr- und Brems­bausteine ver­zichten.

Daher eignet sich das Gerät vor allem für Gleis­ab­schnitte oder für Bahn­hofs­be­reiche, auf denen man die Lok direkt per Dreh­regler vom Trafo aus mit der Hand steuert. Auch Schat­ten­bahnhöfe und un­ter­ir­disch ver­laufende Strecken sind ein sinn­volles Ein­satz­gebiet.



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Ein Hochfrequenz-Gleis­reiniger wirkt auf das Fahr­ver­halten einer Lo­ko­mo­tive bei ver­schmutz­ten Glei­sen wie ein Wun­der: Das Gleis wird tat­säch­lich vom Schmutz be­freit
Der Rei­ni­gungs­vor­gang wird durch eine klei­ne Glüh­bir­ne an­ge­zeigt
Auf die richtige Ver­ka­belung muß man ach­ten, da sonst Schäden auf­treten
Jede fahrende Lok be­nö­tigt einen Hoch­fre­quenz­rei­niger in ihrem Gleis­ab­schnitt – oder man schal­tet die Glei­se ein­zeln, wobei dann auf den an­de­ren Gleis­ab­schni­tten der Ver­kehr ruhen muß
Schatten­bahn­höfe oder un­ter­ir­disch ver­lau­fende Gleis­strecken sind mit dem Gerät be­quem sau­ber zu hal­ten